Dauerkrise beim Wohnungsbau abwenden
Die neue Studie des Pestel-Instituts warnt vor einer langanhaltenden Krise auf dem Wohnungsmarkt. Durch die Versäumnisse beim Wohnungsbau in den letzten 10 Jahren, der anhaltenden hohen Zuwanderung und nur geringen Erfolgen beim Abbau von Leerständen werden besonders einkommensschwächere Haushalte, sowie junge Menschen große Probleme haben eine Wohnung zu finden.
Aktuell entstehen pro Jahr nur etwa 200.000 neue Wohnungen – rund halb so viele wie benötigt.
Hiervon sind besonders junge Menschen betroffen, welche von zu Hause ausziehen wollen. Aktuelle treffen niedrige Einkommen auf hohe Wohnkosten, weshalb Studenten durchschnittlich 53 Prozent ihres Einkommens für die Wohnkosten ausgeben müssen.
Wir wollen, dass es in den immer teurer werdenden Ballungsräumen den älteren Menschen, Geringverdienern und Familien möglich ist, in ihrer vertrauten Umgebung wohnen zu bleiben.
Deshalb:
✅Clevere Wohnungsbauoffensiven in Zuzugsregionen
✅Aufstockung der Fördermittel für den sozialen Wohnungsbau
✅Reduzierung von Bauvorschriften, Stärkung des modularen Bauens
✅Nutzung von Vorkaufsrechten der Kommunen durch zweckgebundene Bürgeranleihen
✅Umsetzung der neuen Wohngemeinnützigkeit

